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Wir bieten Ihnen alles rund um den Swimmingpool. Ob Sie Multitabs, Sandfilteranlagen, automatische Beckenreiniger oder chlorfreie Wasserpflege suchen: Wir sind Ihr Fachhändler für die perfekte Wasserpflege und das richtige Zubehör.
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  • Sicherheitshinweise für Schwimmbecken - 02-11-2016

    Die nachfolgenden Informationen sind ausschließlich Empfehlungen und keine gesetzlichen Vorgaben.
    Die Verwendung eines Schwimmbecken-Bausatzes setzt voraus, dass er mit den Sicherheitsvorschriften übereinstimmt, die in der Betriebs- und Wartungsanleitung beschrieben sind.
    Um ein Ertrinken oder andere ernsthafte Verletzungen zu verhindern, wird besondere Aufmerksamkeit darauf gerichtet, den Zugang zum Schwimmbecken zu sichern, da sich Kinder unter fünf Jahren unerwartet Zugang zum Schwimmbecken verschaffen können.
    Beim Baden sind die Kinder ununterbrochen von einer erwachsenen Person zu beaufsichtigen.
    Darüber hinaus wird insbesondere darauf hingewiesen, dass Springen in das Wasser zu erheblichen Verletzungen führen kann.
    Es wird empfohlen, den Zugang zum Schwimmbecken mit einer Schutzeinrichtung zu sichern.
    Zu jeglichen geltenden Anforderungen an die Installation sind die örtlichen baurechtlichen Anforderungen zu Rate zu ziehen.
    Wir verweisen an dieser Stelle auf die gültige Norm DIN EN 16582-1.
    Bei Verwendung eines Schwimmbeckens wird die Einhaltung der in der Bedienungs- und Wartungsanleitung beschriebenen Sicherheitshinweise voraus gesetzt.
    Auf Wunsch senden wir Ihnen gerne die Montageanleitung vorab zu.


  • Leitfaden zum Kauf eines Swimmingpools - 09-04-2014

    Für viele ist der Einstieg erst einmal ein aufblasbarer Intex-Pool, die es in verschiedenen Größen und oft schon zu einem sehr kleinen Preis gibt. Nach einem Sommer mit lästigem Auf- und Abbau, mit einer ungenügenden Filterleistung und daraus resultierend nicht immer einwandfreiem Wasser, kommt die Familie nach dem ersten privaten Badespaß zu dem Entschluss, dass ein größerer und vor allem ein solider Swimmingpool mit festen Wänden angeschafft wird.

    Als erstes ist die Standortwahl zu berücksichtigen.
    Die Kriterien hierzu können Sie in unserem Kategorietext, den Sie hier finden, nachlesen. Die Auswahl an Formen und Materialien ist mittlerweile recht groß und die Kosten haben sich sehr zum Vorteil des Verbrauchers entwickelt. Auch hier sollte man vorsichtig bei den Billigangeboten von Baumärkten oder Discountern sein. Sehr häufig entspricht die Ware nicht dem gewünschten Qualitätsstandard.
    Der am meisten verkaufte Pool ist das Stahlwandbecken.
    Dieses gibt es als Rund-, Oval- oder Achtformbecken. Kleinere Rundbecken mit einer Seitenwandhöhe von 1,20m können komplett frei stehen oder, wenn gewünscht, teilweise in den Boden gelassen werden. Ovale Swimmingpools sind ausschließlich für den Erdeinbau geeignet. Achtformschwimmbecken können, je nach Größe, auch wieder frei stehen oder teilweise bzw. komplett in den Boden eingelassen werden. Angaben und genaue Beschreibungen zu den verschiedenen Ausführungen in Größe, Form und Qualität finden Sie in unserer Kategorie Schwimmbecken und Zubehör. Auch neue Optiken durch schön gemusterte Folien mit besonderen Lichtreflektionen lassen Ihren Pool zu einem individuellen Einzelstück werden, das in dieser Ausführung so schnell nicht wieder zu finden ist.
    Eine bedenkenswerte Alternative ist ein Swimmingpool-Komplettset. Gerade für „Pool-Anfänger“ ist es die ideale Lösung, eine Komplettkonfiguration zu nehmen, da es oft Unsicherheiten bezüglich der Größe von Poolleiter oder Sandfilteranlage gibt.

    Holzpools in verschiedenen Größen und Formen sind seit einigen Jahren auf dem Vormarsch. Sie können als Massivholzpool oder als Stahlwandbecken mit einer Holzverkleidung gekauft werden. Auch hier sollte unbedingt wieder auf Qualität geachtet werden, um wirklich jahrelang Freude an der Erwerbung zu haben. Ein Holzpool wird besonders gerne in der Nähe der Terrasse aufgebaut, da mit einem Bodenbelag aus Holz und der passenden Poolumrandung eine sehr ansprechende optische Einheit erzielt wird. Zu beachten ist, dass ein Holzpool aufgrund seines Gewichts immer auf einer Betonplatte aufgebaut werden muss.
    GFK-Becken aus Glasfaserverstärktem Polyester werden in der gehobenen Qualitäts- und Preisklasse in verschiedenen Farben und Formen angeboten. Die Oberfläche dieser Becken ist sehr pflegeleicht, angenehm und warm auf der Haut und zeichnet sich im Material durch hohe Eigenstabilität aus. Diese Fertigschwimmbecken werden gerne mit einem angeformten Treppeneinstieg genommen, die Becken sind äußerst langlebig und können mit Extras wie Sicherheitsrolladenkante und dicker Isolierung im Boden geliefert werden.

    Zahlreich sind die Möglichkeiten,
    den eigenen Pool mit spezieller Technik oder schönem Zubehör noch aufzuwerten. Mit Scheinwerfern - auch mit farbigem Licht - einer Gegenstromanlage oder verschiedenen Möglichkeiten, das Poolwasser zu erwärmen, schafft sich jeder nach Belieben seine eigene Wellness-Oase. Viele setzen heute am eigenen Haus schon Fotovoltaik zur privaten Stromerzeugung ein. Damit wird der Einsatz einer Wärmepumpe zur Poolerwärmung zu einem preisgünstigen Vergnügen. Ebenso trägt eine schön gestaltete Edelstahl-Gartendusche oder eine Solardusche dazu bei, das häusliche Badevergnügen perfekt zu machen.


  • Brunnenwasser im Swimmingpool – wirklich eine klare Sache? - 19-03-2014

    Der Einsatz von Brunnenwasser im Pool kann aber durchaus Probleme mit sich bringen. Denn es enthält häufig größere Mengen an Metallionen, insbesondere Eisenionen, die auf Wasserpflegeprodukte, wie z.B. Chlor negativ reagieren können. Der Poolbesitzer steht plötzlich vor einer „braunen Brühe“ und hat zunächst keine Erklärung zur Ursache. Im schlimmsten Fall gibt es Flecken am Pool oder der Poolinnenfolie.

    Deshalb sollte vor der Befüllung des Beckens mit Brunnenwasser geprüft werden, ob im Wasser Metalle enthalten sind. Dies geschieht mit einem einfachen Test:
    Füllen Sie einen sauberen weißen Kunststoffeimer mit dem Brunnenwasser und geben Sie 10gr Chlorgranulat in das Wasser. Falls Metalle enthalten sind, ist das Wasser nach 1 bis 2 Stunden verfärbt.

    Grünfärbung: Es ist wenig Eisen enthalten.
    Braunfärbung: Es ist viel Eisen enthalten.
    Schwarzfärbung: Es ist Mangan im Wasser enthalten.

    Bei Pools mit Kartuschenfilter kommt in diesem Fall nur eine Poolbefüllung mit Leitungswasser in Frage.

    Bei Pools mit Sandfilteranlage kann das Wasser mit einem Spezialprodukt wie z.B. Metall Ex, behandelt werden. Das Produkt entfernt Eisen, Kupfer, Silber, Calcium und andere Metalle aus dem Beckenwasser, ebenso Metall- und Kalkablagerungen vom Beckenboden und den Wänden, ohne dass das Becken geleert werden muss. Näheres hierzu finden Sie bei der Produktbeschreibung. Die Rückstände werden anschließend mit Flockungskartuschen und ausreichendem Rückspülen der Sandfilteranlage entfernt. Bei erneuter Frischwasserzufuhr im Laufe der Poolsaison muss natürlich entsprechend nachdosiert werden.
    Wem das zu aufwendig ist oder wer nicht so viel zusätzliche Mittel neben den Wasserpflegeprodukten einsetzen will, der sollte überlegen, ob das Becken nicht doch lieber gleich mit Leitungswasser befüllt wird.


  • Der Start in die Poolsaison - 20-01-2014

    Wird das Wasser komplett gewechselt,

    beginnt der Frühjahrscheck mit einer gründlichen Reinigung der Beckenwände und des Bodens. Hierzu empfehlen wir Ihnen den Grundreiniger. Dies ist ein saurer Reiniger gegen Kalkablagerungen, Verkrustungen und Rostflecke. Ruß- und Fettverschmutzungen, die sich durch den Wasserspiegel am Beckenrand abgelagert haben, entfernen Sie ganz einfach mit dem alkalischen Beckenrandreiniger. Damit sich Ihr Schwimmbecken bei der Neubefüllung nicht in ein Schaumbad verwandelt, sollten Sie es nach der Reinigung gründlich ausspülen. Bitte verwenden Sie keinesfalls herkömmliche Haushaltsreiniger! Die Fremdstoffe, die dadurch ins Wasser gelangen, können zu Trübungen, Schaum oder Algenwachstum führen. Oberflächen wie z.B. Folien können dadurch angegriffen werden.

    KontrollierenSie vor Inbetriebnahme,

    ob alle technischen Geräte (Pumpe, Filter, ...) einwandfrei funktionieren. Prüfen Sie den Filtersand auf seine Durchgängigkeit, da verklumpter Filtersand die Wasseraufbereitung stark beeinträchtigen kann. Filterbehälter öffnen (Filtersandoberfläche sollte frei von Schmutz sein) und mit Wasser ausfüllen (bis ca. 10 cm über den Filtersand). Filtersand an möglichst vielen Stellen mit dünnem, flexiblen Stab vorsichtig (am Boden befindet sich ein Verteilsystem) bis zum Boden durchstechen. Ist der Boden des Behälters an allen Stellen mit geringem Aufwand erreichbar, so ist das Filtermaterial in Ordnung; ist dies nicht der Fall, empfiehlt es sich, das Filtermaterial zu tauschen (aus hygienischen Gründen in jedem Fall alle 5 bis 6 Jahre). Schrauben Sie den Schauglasdeckel am Pumpenvorfilter ab, reinigen Sie den Filter und füllen danach die Pumpe mit Wasser. Bei Trockenlauf beschädigen Sie die Pumpe und diese wird undicht.

    Befüllen Sie nun Ihren Pool mit der vorgegebenen Wassermenge. Nachdem Sie den Sandfilter wieder in den Wasserkreislauf angeschlossen haben, stellen Sie das Mehrwege-Ventil auf “Nachspülen“ um den Filtersand zu waschen, bis sich reines Wasser im Schauglas befindet. (Vor jeder Betätigung des Mehrwegeventils ist die Pumpe unbedingt auszuschalten). Die Anlage ist nun betriebsbereit und Sie können das Mehrwegeventil auf “Filtern“ stellen.

    Stellen Sie den pH – Wert des Wassers auf 7,0 bis 7,4 ein.

    Danach beginnen Sie mit der Grunddesinfektion bzw. Stoßchlorung. Mit Schnell-Chlortabs/Chlorgranulat wird bei der Neubefüllung je 10 cbm Schwimmbadwasser ca. 80 - 100g zudosiert. Idealer Chlorwert 0,6 – 1,0. Auch beim Einsatz von Aktivsauerstoff oder O²-Tabs wird bei älterem Beckenwasser eine Stoßchlorung empfohlen. Während der Zeit der Inbetriebnahme die Filteranlage mindestens. 3 Tage durchgehend in Betrieb lassen. Danach können Sie mit der gewohnten Pflege Ihres Schwimmbadwassers fortfahren. Hierzu stehen Ihnen unsere Qualitätsprodukte in der gewohnten Auswahl zur Verfügung.

    Verwenden Sie Überwinterungsmittel zum Saisonende.

    Diese wirken gegen das Anlagern von Kalk- und Schmutzablagerungen sowie gegen starkes Algenwachstum im gefüllten Becken durch den Winter. Dadurch können Sie den Frühjahrsputz auf ein Minimum reduzieren.


  • Whirlpoolpflege ist anders als Poolpflege - 17-10-2013

    Ein Whirlpool ist eine Oase der Entspannung, die sich fast jeder nach Hause holen kann. Im Gegensatz zum Swimmingpool kann der Whirlpool ganzjährig und von der ganzen Familie genutzt werden. Damit es ein Genuss ohne Reue ist, sind ein paar Anforderungen bei der Wasserpflege zu beachten. Die Bedingungen sind völlig andere als in einem Swimmingpool. Hohe Wassertemperaturen und die Zufuhr von Luft für den Sprudeleffekt stellen an die Wasserpflege besondere Herausforderungen. Im Warmen, sprudelnden Wasser können sich bestimmte Bakterien leichter vermehren und deshalb sollten unbedingt spezielle Whirlpool-Pflegeprodukte eingesetzt werden, damit ein sicherer, unbeschwerter Badekomfort garantiert ist. Diese speziellen Pflegeprodukte schützen außerdem Oberflächen und Einbauten. Die Pflegeprodukte sind einfach in der Anwendung und obwohl sie gegen hohe Keimkonzentrationen wirksam werden, sind sie hautfreundlich und reizfrei.
    Wenn ein für Whirlpools geeignetes Chlorprodukt eingesetzt wird, kann der Benutzer sicher sein, dass das Produkt stabilisiert ist und somit ein schnellerer Abbau durch höhere Wassertemperaturen verhindert wird und das im Whirlpoolwasser vorhandene aktive Chlor Stabilität erhält.

    Ebenfalls sehr beliebt ist der Einsatz von Brom-Tabletten. Sie sind ebenso wirksam wie Chlor, haben aber den Vorteil, dass kein - oftmals unerwünschter – Chlorgeruch entsteht. Brom ist sehr angenehm für Haut und Augen und hat eine deutlich höhere pH-Wert Toleranz. Dies gibt mehr Sicherheit in der Desinfektion.

    Eine weitere Methode ist der Einsatz von Aktivsauerstoff. Die Desinfektion ist sanft, absolut chlorfrei und das Wasser fühlt sich sehr angenehm und natürlich an. Das Produkt ist frei von Schwermetallen und absolut rückstandfrei löslich.

    Wir bieten verschiedene hautfreundliche Pflegelinien für Whirlpools an, die einfach in der Anwendung sind und teilweise sogar eine Depotwirkung haben.


  • Der Badespaß im Winter für die ganze Familie - 18-09-2013

    Badetonnen aus Holz haben eine jahrhundertelange Tradition. Schon immer hat der Mensch Holz als lebendiges Material geschätzt und in seinem Lebensraum eingesetzt. In der heutigen Zeit wird Holz besonders als umweltfreundlich und nachhaltig geschätzt. Es ist warm und formschön und bei guter Verarbeitung angenehm auf der Haut. In unserem Online-Shop www.poolundwellness.de bieten wir eine schöne Auswahl an Badetonnen in verschiedenen Größen mit Innen- oder Außenofen zur Wassererwärmung an. Alle Badetonnen werden aus massivem Lärchenholz gefertigt, es wird nur hochwertiges, getrocknetes Holz verarbeitet. Dank fortschrittlicher Holzbearbeitungstechnologie ist das Holz widerstandsfähig. Die Badeöfen sind aus Aluminium gefertigt und haben deshalb eine besonders gute Wärmeleitfähigkeit.

    Beim Standort für die Badetonne gibt es einige Möglichkeiten
    Da die Badetonne unabhängig von einer Strom- und Wasserleitung ist, bietet sich eine Vielzahl von möglichen Standorten an, z.B. direkt auf der Terrasse am Haus, im Garten oder Keller, auf dem Balkon oder sogar auf der Dachterrasse. Auch für das Wochenendhaus ist die Badetonne ideal geeignet. Für Pensionen, Hotels und Ferienwohnungen kann mit einer Badetonne ein echter Mehrwert geschaffen werden, auf den die Gäste gerne zugreifen. Im Angebot sind auch 2 Modelle mit Kunststoffauskleidung, so dass die hygienischen Anforderungen erfüllt werden. Diese Modelle sind natürlich auch für Gruppen und Vereine geeignet. Ob Skatrunde, Stammtisch, Wanderverein oder Motorradclub - im warmen Wasser sitzen alle fröhlich vereint zum Feiern zusammen. Eine Badetonne ist Wellness pur.

    Die Betriebskosten für die Badetonne sind überschaubar
    Auch das Thema Wirtschaftlichkeit kann bei einer Badetonne positiv betrachtet werden. Aufwand wird nur betrieben, wenn die Tonne auch benutzt wird, d.h. das Badewasser wird nur bei Bedarf eingefüllt, es fallen keine Stromkosten an durch die Beheizung mit Holz und das Preis-Leistungs-Verhältnis bei der Anschaffung ist sehr vorteilhaft, denn das gute Stück kann ja auch im Sommer als Planschbecken zur Abkühlung eingesetzt werden und - für viele besonders wichtig - als Tauchbecken nach dem Saunagang. Jede Badetonne wird so angeliefert, dass sie sofort einsatzbereit ist. Die Aufstellung erfolgt am gewünschten Platz, eine Einstiegshilfe in Form einer Leiter oder eines Stufenpodestes ist immer dabei. Unser Online-Shop www.poolundwellness.de gibt zu jedem Modell detaillierte Informationen. Wenn dann noch Fragen offen sind, stehen wir auch telefonisch gerne zur Verfügung.


  • Pooltester zur Kontrolle des Schwimmbadwassers gehören zur absoluten Grundausstattung jedes Poolbesitzers - 26-08-2013

    Wasserteststreifen sind die einfachste und schnellste Möglichkeit, die erforderlichen Wasserwerte festzustellen. Sie sind auch für Pool-Neulinge geeignet, die evtl. in der Vorgehensweise noch etwas unsicher sind.

    Wer es etwas genauer wissen will, greift auf einen Pooltester zu, der aus einem Wasserprüfgerät und Testtabletten besteht. Je nach Wahl der Tabletten können die Werte für Chlor, pH, Brom oder Sauerstoff geprüft werden.

    Eine schnelle und einfache Durchführung der Wasserprobe ist auch mit einem Flüssigtester möglich. Die Prüfausstattung zur Messung von Chlor und pH beinhaltet einen transparenten Messbehälter mit leicht lesbarer Farbskala.

    Ein digitales Teststreifenlesegerät bietet einfache Handhabung und Genauigkeit und kann zur Pool- oder Spa-Analyse eingesetzt werden. Halten Sie einfach den Teststreifen ins Wasser Ihres Pools oder Spas, anschließend stecken Sie den Streifen in das Messgerät und schon erhalten Sie schnell und zuverlässig das genaue Messergebnis.
    Auch wenn der Poolbesitzer eine Meß- und Regelanlage einsetzt, sollte er zwischendurch immer mal wieder manuell die Wasserwerte prüfen und mit seiner Anlage abgleichen. Die modernen Wasserpflegemittel können nur dann gezielt und aufeinander abgestimmt angewendet werden, wenn die Basiswerte im erforderlichen Bereich liegen.



  • Was Sie schon immer über Holzpools wissen wollten - 16-12-2012

    Nach einer Behandlung der Klasse IV ist dieses Holz bestens geeignet für den Außenbereich mit direktem Kontakt zum Boden. Allerdings müssen ganz oder teilweise eingelassene Becken durch eine Delta MS Feuchtigkeitssperre geschützt werden. Jeder Pool entspricht der Normkonformität für allgemeine Sicherheitsanforderungen. Die Testverfahren zur Qualitätssicherung werden von einem unabhängigen Labor durchgeführt.

    Die Produkte werden regelmäßig geprüft und haben ein Zertifikat.

    Natur ist immer individuell

    Das Holz wird erst nach dem Schneiden mit einer Kesseldruckimprägnierung behandelt. Dadurch ist es so hochwertig, dass auf die Poolwände 10 Jahre Garantie gegeben wird.

    Holz ist ein natürlich gewachsenes Produkt und deshalb in der Optik immer individuell. Zu seinem Charakter gehört es, dass es nicht makellos ist, dies hat jedoch keinerlei Einfluss auf Lebensdauer und Qualität. Dies gilt ebenso für Farbabweichungen, die durch die Holzbehandlung noch verstärkt werden können. Wenn das Holz eine Weile den Witterungseinflüssen ausgesetzt wird, mildern sich diese Farbabweichungen erheblich. Harzflecken und –reste können mit einem geeigneten Werkzeug vorsichtig entfernt werden.

    Falls Sie Ihren Pool nicht unmittelbar zusammenbauen möchten, sollten Sie ihn ungeöffnet entweder in einem gut belüfteten Raum oder an einem vor Feuchtigkeit und Sonneneinstrahlung geschützten Ort aufbewahren. Bei ausgepackten Paletten muss Ihr Pool innerhalb von 24 bis 48 Stunden aufgebaut werden.

     Die Besonderheiten von Holz richtig behandeln

    Dem Sonnenlicht ausgesetztes Holz neigt zum „Vergrauen“. Einige Menschen schätzen diesen silbrigen Schimmer am Holz besonders. Falls Sie jedoch den ursprünglichen braunen Holzton erhalten wollen, versehen Sie Ihren Pool nach dem Zusammenbauen mit einer Schutzschicht (Lasur oder Öl).

    Temperaturschwankungen führen dazu, dass Holz sich ausdehnt und wieder zusammenzieht. Beim Trocknen zieht sich das Holz ungleichmäßig zusammen und es können so Risse entstehen. Auch wenn diese möglicherweise Anlass zu Sorge geben können, haben sie keinerlei Einfluss auf die mechanischen Eigenschaften des Produkts und sind deshalb von der Garantie ausgenommen.

    Auf der Oberseite von kesseldruckimprägniertem Holz finden sich häufig kleine grüne Flecken. Durch leichtes Abschmirgeln können diese entfernt werden. Auch wenn Sie nichts unternehmen, wird diese Farbe mit der Zeit verschwinden.

    Auf harzigen Holzarten kann sich Schimmel bilden, verursacht durch mikroskopisch kleine Pilze. Betroffen ist nur die Holzoberfläche und die Flecken können durch Abwischen entfernt werden. Holz der Klasse IV ist gegen Pilzbefall oder Schimmel, der die Festigkeitseigenschaften des Holzes zerstören könnte, geschützt.

    Holzpools gibt es als Aufstellbecken oder als teilweise bzw. ganz eingelassene Becken. Bei der Wasserpflege und der Überwinterung gelten die gleichen Spielregeln wie bei Stahlwandbecken oder gemauerten Pools.

    Falls Sie die Originalfarbe des Holzes verändern möchten, verwenden Sie eine hochwertige Lasur oder farbloses Öl zur Holzpflege. Entscheiden Sie sich auf jeden Fall für ein Produkt von hoher Qualität und testen Sie es an einer kleinen Stelle, bevor Sie es verwenden.


  • Einbauanleitung für Schwimmbad-Innenhüllen (Pool-Ersatzfolie) - 17-09-2012

    Nur wenn die Innenfolie stramm sitzt, ist das Becken später faltenfrei

    Schwimmbadfolien werden grundsätzlich etwas kleiner (0,5 - 1%) als das tatsächliche Beckenmaß angefertigt. Dies ist erforderlich, um eine faltenfreie Passgenauigkeit zu erreichen. Wenn die Folie nach dem Einbau etwas spannt, stellt dies kein Problem dar. Beim Befüllen des Beckens mit Wasser gibt die Folie nach, sie hat eine Dehnungsfähigkeit von ca. 20%. Die Folie reagiert aufgrund ihres Materials auf Kälte und Wärme, deshalb ist es wichtig, beim Einbau der Innenhülle auf die richtige Außentemperatur zu achten: Nicht unter 15°C Lufttemperatur und auch nicht bei starkem Sonnenschein.
    Bitte beachten Sie: Bei einem Wasserwechsel die Folie nie länger als einen Tag austrocknen lassen, bei längeren Zeiträumen  geht die Dehnfähigkeit infolge von Weichmacherverlust verloren.
    Den Einbau der Schwimmbadfolie nie in Schuhen, sondern in Socken oder barfuss erledigen. Alle Werkzeuge oder spitze Gegenstände vom Becken fernhalten, sofern diese nicht zum Einschneiden der Armaturen benötigt werden. Achten Sie schon beim Auspacken der Folie darauf, nicht mit einem Messer oder Teppichschneider in die Verpackung zu bohren, damit es nachher keine unliebsamen Überraschungen gibt.

    Vor dem Verlegen kommt putzen und schützen

    Bevor die Innenhülle in das Becken eingebaut wird, muss der Boden völlig frei von Steinen und Unebenheiten sein. Zum Schutz ist als Unterlage ein Schutzvlies zu empfehlen.
    Wichtig: Zur Vermeidung von Pilz- oder Algenbefall aus dem Unterboden ist es ratsam, als Trennlage eine Bodenschutzplane aus Polyethylen (PE) zu verwenden. Diese nicht auf Stoß, sondern mit 10cm Überlappung verlegen.
    Alle Innenhüllen werden in der Produktion zuerst der Länge nach zur Mitte gefaltet und dann vom Ende aus zusammengerollt. Dies bedeutet, die Schwimmbad-Innenhülle wird nach dem Auspacken an eine Stirnseite des Beckens gelegt und dann zur gegenüberliegenden Seite hin ausgerollt. Anschließend wird die gefaltete Folie zu den Seiten hin ausgeklappt und auseinander gezogen.

    Jede Beckenform verlangt eine andere Vorgehensweise

    Bei Stahlwandbecken wird die Folie anschließend nach oben gezogen, das angeschweißte Profil wird über die Kante des Stahlmantels geklemmt.
    Achtung: Um die Folie problemlos korrigieren zu können, klemmen Sie sie nicht mit dem Handlauf provisorisch fest, beim Abnehmen könnten Beschädigungen entstehen. Nehmen Sie zur ersten Befestigung Wäscheklammern, die Sie alle 50cm befestigen.
    Die jetzt folgende Korrektur des Bodens und der Wand sind für einen faltenfreien Sitz besonders wichtig. Der Folienboden muss in die Kehlen gezogen werden, so dass die äußere Schweißnaht, die den Folienboden mit der Wandfolie verbindet, möglichst nah an die Kehlen herankommt. Achten Sie hier besonders darauf, daß die Bodennaht auf allen Seiten einen gleichmäßigen Abstgand zur Kehle hat. Anschließend wird die Wandfolie senkrecht hochgezogen, ohne dass sich dabei Schrägfalten bilden. Sollte dies doch passieren, wird vom oberen Rand aus entsprechend korrigiert.
    Bei Rechteckbecken muss die Innenfolie in das vorhandene Profil eingehängt werden, wobei dies immer von der Mitte aus und mit 2 Personen gemacht wird. Sollte die Folie beim Einhängen der Biese zu kurz erscheinen, muss sie mit der warmen Hand oder bei tiefen Temperaturen mit einem Herissluftföhn erwärmt und nachgezogen werden.
    Wichtig: Bleiben Sie ab dem Beginn der Befüllung so lange barfuss im Becken, bis die Folie auf dem Boden völlig glatt liegt. Ab einem Wasserspiegel von 3 - 5cm ist eine Korrektur nicht mehr möglich.
    Sollten noch Schräg- oder Querfalten an der Wandfolie vorhanden sein, können diese jetzt durch Ausrichten der Einhängebiese oder Versetzen der Keilbiese beseitigt werden. Erst danach werden die Wäscheklammern nach und nach entfernt und gleichzeitig der Handlauf aufgesteckt. Das Eindichten der Einbauteile erfolgt erst, wenn die Folie in der endgültigen Position ist.

    Folgende Pflegehinweise sollten Sie beachten, damit Ihre Pool-Innenfolie lange schön bleibt:

    Achten Sei darauf, dass ungelöste Chlorprodukte (Tabletten oder Granulat) nicht direkt mit der Folie in Berührung kömmen. Unsachgemäßer Einsatz von Aktiv-Sauerstoff und Chlorprodukten kann Folienschäden verursachen.
    Terrassenöl, z.B. für Teakholzmöbel, das durch Regen abgewaschen wird, darf nicht direkt an die Folie gelangen, da es sonst zu Verfärbungen kommen kann.
    Die Innenfolien sind hitzebeständig bis zu einer Wassertemperatur von 30°C. Bei höheren Dauertemperaturen (z.B. durch transparente Schiebehallen) empfehlen wir den Einsatz von hitzebeständigen Folien (bis +38°C).
    Sollten auf dem Beckenboden ohne Einsatz einer Bodenschutzplane große dunkelbraune oder schwarze Flecken entstehen, können diese evtl. durch eine Schockchlorung entfernt werden. Eine Garantie hierfür besteht jedoch nicht.


  • So wird der Swimmingpool winterfest - 06-09-2012

    Die Poolreinigung steht an erster Stelle

    Becken mit einem leistungsstarken automatischen Poolreiniger säubern. Noch vorhandene Schmutz- oder Kalkränder jetzt entfernen, z.B. mit Beckenrandreiniger. Im nächsten Frühjahr ist der Schmutz zu stark angetrocknet.

    Der Pool muss nicht komplett geleert werden

    pH-Wert einstellen (7,0 – 7,4) und Stoßchlorung bei laufender Pumpe vornehmen. So werden noch bestehende Verunreinigungen nicht überwintert. Anschließend eine Filterrückspülung vornehmen.
    Wasserspiegel absenken unterhalb aller Öffnungen (Einbauskimmer, Einströmdüsen, Gegenstrom-anlage usw.). Das Schwimmbecken muss nicht jedes Jahr komplett entleert werden, jedoch ein Drittel jährlich (insbesondere bei Schwimmbecken mit Folienauskleidung).
    Fast alle Hersteller empfehlen die Überwinterung des Außenpools im gefüllten Zustand wie oben beschrieben, um durch das Gewicht des Wassers die Stabilität zu erhalten.
    Um Schäden am Becken durch Eisbildung vorzubeugen, empfiehlt sich der Einsatz von Eisdruckpolstern.
    Das Wintermittel gemäß empfohlener Dosierung im Becken verteilen. Das Mittel schützt Ihren Pool im Winter vor Algenwuchs, verhindert Kalkablagerungen und grenzt das Wachstum von Mikroorganismen ein. Außerdem erleichtert es die Frühjahrsreinigung. Sollte das Wetter doch noch einmal zum Baden einladen, kann dies trotz Winterkonservierer gemacht werden. Allerdings muss danach das Wintermittel noch einmal zugegeben werden. Während wärmerer Winter kann eine Nachdosierung empfehlenswert sein.
    Alle Überwinterungsmittel für Außenpools sind kein Frostschutzmittel.

    Schutz vor Frost an Rohren und Filteranlage

    Außenrohrleitungen entleeren, die Entleerungshähne bei den festverrohrten Leitungen bleiben den Winter über offen. Entleerungsventile und Ablassschrauben bei der Filterpumpe, dem Filterkessel, der Gegenstromanlage öffnen. Wasser aus der Filterpumpe ablassen. Achten Sie auch darauf, dass der Pumpenschacht im Winter nicht überflutet wird. Der Motor der Filteranlage nimmt sonst Schaden. Wenn der Pumpenschacht keinen Ablauf hat, sollte man die Filteranlage aus dem Schacht nehmen.
    Alle flexiblen Schläuche entfernen und frostsicher aufbewahren. Ebenso alle Zubehörteile aus Kunststoff und Teile, die ins Wasser ragen, wie Leitern, Skimmer usw.

    Eine Winterabdeckplane schützt vor Verunreinigungen und Schnee

    Zum Schutz vor Verunreinigungen empfehlen wir, den Pool mit einer lichtundurchlässigen Winterabdeckplane zu schützen. Diese Planen sind hochreißfest, gewebeverstärkt und beschichtet. Bei der Größenberechnung muss die Absenkung des Wasserspiegels mit berücksichtigt werden. Die Plane soll flach auf dem Wasserspiegel aufliegen, senkrecht die seitlichen Wände hochgehen und am Handlauf befestigt werden. Durch Regen oder Schnee sollten am Rand keine Spannungen entstehen.
    Sehr praktisch ist eine Pumpe (SPYDER), die das Wasser von der Abdeckplane saugt. Es wird so verhindert, dass sich das Poolwasser mit Fremdwasser mischt und auf der Abdeckplane entstehen keine Spannungen.


  • Die richtige Poolpflege für jeden Poolbesitzer - 30-08-2012

    Bei der Wasserpflege gibt es verschiedene Möglichkeiten, zwischen denen man wählen kann: Desinfektion mit Chlor, Brom oder Aktivsauerstoff. Die heutigen Produkte sind alle ganz auf die Erfordernisse im privaten Poolbereich abgestimmt und sorgen durch gut verständliche Gebrauchsanweisungen dafür, dass keine Pflegefehler passieren. Die nach wie vor häufigste Wasserdesinfektion wird mit Chlor durchgeführt, vielen ist das Produkt schon seit Jahren vertraut und in der Handhabung geläufig. Dieses Produkt wird als Langzeittablette oder in Form von Multitabs angeboten. Wen jedoch der Chlorgeruch stört, greift gerne auf Brom zu, das nicht nur zur Whirlpoolpflege bevorzugt verwendet wird, sondern auch bei Swimmingpools immer häufiger eingesetzt wird. Eine weitere Möglichkeit der chlorfreien Wasserpflege sind Aktivsauerstoff Kombitabs.
    Die Wasserdesinfektion ist jedoch nur ein Teil der richtigen Wasserpflege. Das A und O ist der richtige pH-Wert, darauf wird auch immer wieder hingewiesen. Nur wenn dieser Wert richtig eingestellt ist, kann die Wasserdesinfektion auch richtig wirken und das gewünschte Ergebnis erzielen. Messen Sie die Poolwasserwerte lieber einmal zu viel als zu wenig, damit größere Probleme gar nicht erst auftreten können. Vor allem bei starker Benutzung, häufigem Regen oder starker Hitze können die Werte deutlich anders als gewohnt sein.
    Wenn bei der Auswahl und dem Einsatz der Wasserpflegeprodukte Fragen auftauchen, sprechen Sie mit uns. Wenn wir keine Lösung wissen, können wir die Hersteller kontaktieren, die alle über qualifizierte Forschungs- und Entwicklungsabteilungen verfügen.
    Ebenso wichtig wie die chemische Wasserpflege ist die physikalische Wasseraufbereitung. Die Filteranlage sollte das gesamte Wasservolumen mindestens 2 - 3-mal am Tag umwälzen. Einmal pro Woche muss rückgespült werden. Dadurch wird Ihr Schwimmbadwasser auch mit Frischwasser erneuert. Wöchentlich sollte mindestens 3% des Wassers durch Frischwasser ersetzt werden.


  • Ein automatischer Poolreiniger ist für fast jeden Swimmingpool die richtige Wahl - 21-08-2012

    Ein automatischer Poolreiniger reinigt schnell und verbessert die Wasserqualität im Swimmingpool

    Dann gibt es nicht mehr viel zu überlegen, ein automatischer Poolreiniger ist genau das Richtige für Sie. Nun gibt es nur noch die Qual der Wahl, denn das Angebot ist hier enorm groß. Vollautomatische Poolreiniger arbeiten völlig unabhängig von der sonstigen Pooltechnik, deshalb sind sie auch unter dem Begriff Reinigungsroboter bekannt. Die einfacheren Modelle fahren den Poolboden und je nach Modell auch die Wand ab. Vollautomatische Poolreiniger der Mittel- und Oberklasse verfügen über eine programmierbare Computersteuerung. Hier können Reinigungsart und –zeit eingestellt werden.

    Für jeden Pool gibt es den idealen Poolreiniger

    Für jede Beckenform wird mittlerweile eine Lösung angeboten und ob der Poolbesitzer ein Vortex-Modell der Firma Zodiac oder lieber aus der Dolphin-Familie der Firma Maytronic wählt, hängt davon ab, welche Leistung er vom Poolreiniger erwartet und welches Becken er hat. Ein angenehmer Nebeneffekt des automatischen Poolreinigers ist die Verhinderung der Bildung von Algenkeimen und Bakterien durch das systematische Scannen und Reinigen. Es werden weniger Chemikalien benötigt und es sind erheblich weniger Rückspülvorgänge in der Filteranlage notwendig. Ein Poolreiniger bietet sowohl eine präventive als auch aktive Beckenreinigung. Und obendrein macht es auch noch Spaß, wenn man den Poolreiniger dabei zusieht, wie er seine Bahnen zieht.


  • Versorgen Sie Ihren Pool, bevor Sie in Urlaub fahren - 19-07-2012

    Wenn Sie mehrere Tage oder Wochen abwesend sind, ist es dringend zu empfehlen, den Pool abzudecken. Ob Sie eine (Winter-)Abdeckplane nehmen oder mit einem Rollo arbeiten, hängt von der Größe des Beckens und der bereits vorhandenen Ausstattung ab.

    Die automatische Beckenumwälzung (Filteranlage) wird nicht abgeschaltet, sondern läuft weiter jeden Tag, jedoch mit der halben Zeit. Bevor Sie in den Urlaub starten, machen Sie – wenn Sie eine Sandfilteranlage haben - noch einmal eine ausreichende Rückspülung, stellen den pH-Wert auf 7,0 bis 7,4 ein und geben dann die notwendige Wasserpflege in den Skimmer. Die ideale Urlaubspflege ist beispielsweise der Multibloc von Bayrol, da er ein Wirkstoffdepot von ca. 3 Wochen enthält.

    Bei einem Kartuschenfilter wird vor dem Urlaubsstart der Filter gereinigt, der richtige pH-Wert eingestellt und dann eine ausreichende Menge Langzeitpflege in den Dosierschwimmer gegeben. Und natürlich die ausreichende Menge Algenverhütung nicht vergessen.

    Diese Vorbereitungen entfallen natürlich, wenn Sie glücklicher Besitzer einer Dosieranlage sind. Hier werden nur die Einstellungen noch einmal kontrolliert und darauf geachtet, dass ausreichend gefüllte Pflegemittelkanister angeschlossen sind.

    Nach der Rückkehr werden natürlich alle Wasserwerte gemessen und ggfs. korrigiert. Bei Wasserproblemen finden Sie in unserer Kategorie „Ratgeber viele Tipps zur Behebung. Es ist auf jeden Fall ratsam, den Filter gründlich zu reinigen und im Bedarfsfall einen Filterreiniger einzusetzen.


  • Regelmäßige Filterpflege nicht vergessen - 12-07-2012

    Grundsätzlich sollte man wenigstens einmal pro Woche rückzuspülen, um den im Filtermedium angesammelten Schmutz zu entfernen. Bei hartem Wasser bilden sich in Sandfiltern trotz regelmäßigen Rückspülens Kalkablagerungen, die in Extremfällen das Filtermedium nahezu verschließen, die Filterwirkung nimmt stark ab.

    Zur Vorbeugung empfehlen wir deshalb, 3-4 mal im Jahr eine Filterentkalkung und -reinigung mit Filterreiniger durchzuführen. Nach einem Rückspülvorgang werden 300 - 500 g Filterreiniger in den Skimmer geben, Filterarmatur auf "Filtern" stellen und Pumpe kurz ein- und sofort wieder ausschalten, damit der Filterreiniger in den Filterbehälter gelangt. Über Nacht einwirken lassen und danach gründlich rückspülen.

    Eine mangelhafte Filterpflege hat negative Auswirkungen auf die Wirksamkeit des eingesetzten Desinfektionsmittels. Das Desinfektionsmittel wird dann praktisch zur Abtötung von Keimen im Filter verschwendet und steht nicht mehr für eine wirksame Desinfektion des Beckenwassers zur Verfügung.

    Häufige Ursache für trübes und grünes Wasser oder allgemein schlechte Wasserqualität ist ein verschmutzter oder verkeimter Sand-Filter. Dies tritt insbesondere in den Becken auf, bei denen die Rückspülgeschwindigkeit des Sandfilters nicht ausreichend ist. Die Lösung dieser Probleme ist regelmäßige Filterreinigung und –desinfektion. Außerdem sollte darauf geachtet werden, daß der Filtersand alle 2 bis 3 Jahre ausgetauscht wird.

     


  • Schwülwarme Luft und Gewitterregen im Wechsel – da können die Algen gut wachsen. - 05-07-2012

    Viele Poolbesitzer müssen zurzeit die gleichen Erfahrung machen: Das wechselhafte Wetter fördert die Neubildung von Algen. Vor allem nach starken Regenfällen wird das Poolwasser grün und unansehnlich. Ist der Pool erst von Algen befallen, helfen nur noch ein starker Chlorstoß und die anschließende Entfernung der Algen mit einem Bodensauger. Das bedeutet viel Aufwand und Ärger für den Poolbesitzer.
    Damit es erst gar nicht so weit kommt, sollte man immer auf eine ausreichende vorbeugende Algenverhütung achten. Durch Algizide kann der Algenbildung wirksam vorgebeugt werden. Unser Algenex sowie das Desalgin® und Desalgin® Jet von BAYROL verhindern mit ihrer hochwirksamen Wirkstoffkombination sicher und zuverlässig die Algenbildung. Wichtig ist: Alle 3 Produkte sind Algenverhüter, die als Vorbeugung verwendet werden, d.h. schon vor dem ersten Auftreten der Algen im Wasser.
    Sind die Algen bereits vorhanden, helfen diese Produkte nicht mehr. Algizide verbrauchen sich mit der Zeit, deshalb sollte regelmäßig der Gehalt im Wasser gemessen und gegebenenfalls nachdosiert werden. Dank der hohen Konzentration an Wirkstoffen sind die Algenverhüter in der Anwendung besonders sparsam und hocheffektiv. Achtung: Algen können gegen Chlor resistent werden, wenn der Chlorgehalt im Wasser ständig zu gering ist. Also lieber einmal zu viel als zu wenig die Wasserwerte mit den Pooltestern Ihrer Wahl messen und ggfgs. korrigieren.


  • Dauerregen macht das Poolwasser sauer - 28-06-2012

    Es wird häufig vergessen, dass intensiver Regen nicht nur Schmutzpartikel ins Poolwasser bringen sondern auch den pH-Wert in den sauren Bereich senken kann. Ist der pH-Wert zu niedrig, gibt es gleich mehrere Probleme: - Abnahme der Desinfektionswirkung - Korrosionen an metall- und mörtelhaltigen Werkstoffen nehmen zu - Geruchsbelästigung und Schleimhautreizungen können auftreten - Verschlechterung der Flockung.
    Wer also nicht die Möglichkeit hat, seinen Pool bei häufigen Regenfällen stabil abzudecken, sollte öfter als sonst die Wasserwerte messen und im Bedarfsfall mit pH-Heber wieder in den idealen pH-Wertbereich von 7,0 – 7,4 bringen.



  • Entscheidungshilfen für eine Schwimmbad-Wärmepumpe - 11-05-2012

    Was brauche ich für einen warmen Swimmingpool

    Zum Standard gehören heutzutage wohl eine Solarfolie, um das Wasser abzudecken, wenn das Becken nicht genutzt wird und Solarkollektoren oder –absorber in unterschiedlicher Ausführung.
    Die Schwimmbad-Wärmepumpe ist eine immer beliebter werdende Form der Poolheizung. Die Wärmepumpe ist technisch wie ein Kühlschrank aufgebaut, mit dem Unterschied, dass bei der Wärmepumpe die warme Seite zum Heizen genutzt wird. Sie entzieht der Außenluft Wärme, die in der Umgebungsluft je nach Lufttemperatur vorhanden ist. Im Inneren der Wärmepumpe wird diese Wärme mittels Wärmetauscher auf das Poolwasser übertragen.
     

    Eine Wärmepumpe ist für den Pool die wirtschaftlichste „Heiz“-Lösung

    Während konventionelle Heizungen lediglich Wirkungsgrade von ca. 75% erreichen, gibt eine Wärmepumpe etwa das 5-fache der aufgenommenen Leistung an Wärme ab. Fast 80% der Energie, die benötigt wird, um den Pool zu heizen, kommen aus der Umgebungsluft.

    Beispiel: Bei 1kW verbrauchtem Strom werden fast 5kW Wärme an das Becken abgegeben.

    In unserem Beispiel erwärmen wir unseren 40m ³ Pool um 10°C bei einer Laufzeit von 40 Stunden. Dazu benötigen wir eine Wärmepumpe mit einer Ausgangsleistung von ca. 13,94 kW.

    So eine Wärmepumpe sollte also ca. 1/5 geringere Leistungsaufnahme haben = 13.94÷5 = 2.79 kW. Eine durchschnittliche kW-Stunde kostet ca. 0.24 Euro. Damit ergibt sich folgende Rechnung:

    0.24 Euro x 2.79 kW x 40 Stunden = 26.78 Euro

    Für ca. 30,- Euro bekommt man drei Pizzen oder für die Familie einen wohltemperierten Pool.

    Die durchschnittliche Pool-Saison dauert von Mai bis September. Für diesen Zeitraum würde für den zuvor genannten Einsatz ca. 2.200kWh für eine Wärmepumpe benötigt. Eine elektrische Poolheizung braucht unter gleichen Voraus-setzungen ca. 10.000kWh. Bei 25 Cent pro kW ergibt das für die Wärmepumpe ein Betrag von € 550 gegenüber € 2.500 für die elektrische Poolheizung.

    Photovoltaik
    Im privaten Bereich werden immer häufiger Photovoltaik-Anlagen installiert, um eine kostengünstige Stromversorgung zu erreichen. Wer über eine solche Anlage verfügt, kann eine Wärmepumpe besonders wirtschaftlich einsetzen.

    Wie groß muss die Wärmepumpe für meinen Pool dimensioniert sein?

    Genau wie bei der Filteranlage sollte man die Wärmepumpe ruhig etwas größer dimensionieren, um zufriedenstellende Ergebnisse zu erreichen.

     

    Poolgröße

    kW Leistung Wärmepumpe

    30 – 40m³

    min. 9 kW Leistung

    40 – 60m³

    min 12 kW Leistung

    50 – 80m³

    min 16 kW Leistung

     

    Das Verhältnis zwischen der Leistung, welche die Wärmepumpe an das Schwimmbecken liefert und der Leistung, welche sie verbraucht, wird mittels des sog. COP-Faktors (Leistungskoeffizient) ermittelt. Je höher der COP-Wert der Pumpe, umso leistungsfähiger ist sie und umso niedriger ist Ihre Stromrechnung.

    Die Wärmepumpe sollte das Wasser pro Stunde um ca. 0,20 – 0,25 Grad erwärmen. Man braucht 1,16 Wh, um einen Liter Wasser um ein Grad zu erwärmen, was 11,6 kWh für einen Pool mit 10m³ Inhalt bedeutet. Anders ausgedrückt: Eine Kilowattstunde erwärmt 862 Liter Wasser um ein Grad Celsius.

     

    Die folgende Tabelle zeigt, wie die Wärmepumpe am besten ausgelegt wird:

     

    Volumen

    Temperaturanstieg pro Stunde bei einer Leistung von

    8 KW

    12 kW

    18 kW

    27 kW

    36 kW

    10

    0,59

    0,88

    1,32

    1,97

    2,63

    20

    0,29

    0,44

    0,66

    0,99

    1,32

    30

    0,20

    0,29

    0,44

    0,66

    0,88

    40

    0,15

    0,22

    0,33

    0,49

    0,66

    50

    0,12

    0,18

    0,26

    0,39

    0,53

    60

    0,10

    0,15

    0,22

    0,33

    0,44

    70

    0,08

    0,13

    0,19

    0,28

    0,38

    80

    0,07

    0,11

    0,16

    0,25

    0,33

    90

    0,07

    0,10

    0,15

    0,22

    0,29

    100

    0,06

    0,09

    0,13

    0,20

    0,26

    120

    0,05

    0,07

    0,11

    0,16

    0,22

     

    Welche Schwimmbadwärmepumpe wähle ich zu meiner Poolgröße ?

    Die Leistungsangaben basieren auf der folgenden Berechnungsgrundlage

           C x V X (T2 - T1)
    P = -------------------------
                         h

    P         Leistung der Schwimmbadwärmepumpe

    C         Wärmespeicherkoeffizient von Wasser = 1.163*

    V         Poolvolumen

    T2       Badetemperatur

    T1       Anfangstemperatur

    H         Aufheizzeit

    Die maximale Aufheizzeit sollte 4 Stunden pro 1°C Wassertemperatur betragen.

    Beispiel:

    Sie haben einen Swimmingpool mit 40m³ Wasser und einer Anfangstemperatur von 18°C.

    Sie möchten das Wasser auf 28°C aufheizen. Die maximale Aufheizzeit sollte 4 Stunden pro 1°C Wassertemperatur betragen. Folglich benötigen Sie 40 Stunden um Ihren 40m³ Pool um 10°C aufzuheizen.

    Daraus ergibt sich folgende Formel:

         1.163 x 40 x (28 - 18)
    P = ------------------------    = 11.62kW
                         40

     

    Was muss man sonst noch über eine Wärmepumpe wissen?

    Die Wahl des Standortes ist sehr wichtig, denn die Wärmepumpe braucht zum richtigen Funktionieren sehr große Mengen Luft! Dafür muss ein geeigneter Platz an der Frischluft gefunden werden – auf keinen Fall Indoor-Betrieb!

    Die Wärmepumpe selber wird dann direkt in den Filterkreislauf eingebunden, nach der Filteranlage. Bis auf wenige Modelle werden die üblichen 50mm d Anschlüsse genutzt.

    Im Winter wird das Wasser abgelassen und die Wärmepumpe mit einer Abdeckhülle geschützt.

    Hochwertige Wärmepumpen sind mit korrosionsgeschützten Wärmetauschern ausgestattet und können somit jedes Schwimmbadwasser heizen, egal ob mit Chlor, Brom, Ozon oder chlorfreien Produkten gepflegt. Der Einsatz für Pools mit Meerwasser ist ebenfalls möglich.


  • Auswahl und Pflege der Sandfilteranlage - 16-03-2012

    Die Filtrierung spielt bei der Poolwasserqualität eine entscheidende Rolle.

    70 – 80 % der Arbeit gehen zu Lasten der Filteranlage, der Einfluss der Pflegemittel liegt lediglich bei 20 – 30% und nicht umgekehrt. Sandfilter haben sich insbesondere wegen ihrer Allround-Eigenschaften, der problemlosen Reinigungsmöglichkeit (einfaches Rückspülen) sowie des kostengünstigen Filtermediums Quarzsand (bis zu 3 Saisons verwendbar) mit großem Vorsprung durchgesetzt.
    Bei der Sandfilteranlage wird das Beckenwasser - gesteuert vom 4- bzw. 6-Wegeventil - durch den Quarzsand
    gefiltert. Ob dieses Filtersystem jederzeit und ohne Probleme reibungslos läuft, hängt entscheidend von einem Bestandteil
    ab, der Filterpumpe. Denn wie bei einem Auto der Motor, ist die Pumpe das Herzstück der gesamten
    Wassertechnik. Und in beiden Fällen gilt: Wer hier knausert, spart definitiv an der falschen Stelle.
    Schließlich ist die Pumpe verantwortlich für den gesamten Umwälzkreislauf, der durch den regelmäßigen
    Wasseraustausch und das Zuführen des Wassers in den Filter und das Drücken durch das Filtermedium ganz
    entscheidenden Einfluss auf die Wasserqualität hat. Und dazu muss die Pumpe ausreichend dimensioniert sein.
    Eine Schwimmbadpumpe hat zwei Funktionen zu erfüllen: Sie saugt auf der einen Seite das durch den Badebetrieb
    verschmutzte Wasser über die Skimmer, die Bodenabläufe oder die Überlaufrinne an und presst es auf der anderen
    Seite wieder aus dem Sandfilterbehälter heraus in Richtung Pool. Positiver Nebeneffekt: Indem die Pumpe diese
    wichtigen Aufgaben erfüllt, verwirbelt sie das Wasser im Becken und sorgt so auch für die gleichmäßige Verteilung
    der Wasserdesinfektionsmittel.

    Auswahl des Sandfilter-Behälters

    Bauart: Wir empfehlen einteilige Filterbehälter gegenüber den zweiteiligen, mittig zu öffnenden Filterbehältern.
    Vorteile: höhere mögliche Füllhöhen, weniger Probleme mit Undichtigkeiten / Verformungen im Dauerbetrieb;
    Nachteil: Sandwechsel-/ Service-Arbeiten sind wegen der kleineren obigen Öffnung schwieriger.
    Material: Im Schwimmbadmarkt sind die am meisten verkauften Sandfilter aus Polyethylen. Dieser Werkstoff ist
    am einfachsten zu verarbeiten und ermöglicht somit besonders niedrige Filterpreise. Allerdings sind sie,
    insbesondere die Modelle mit größeren Durchmessern, den ständigen Druckschwankungen weniger lange
    gewachsen als die etwas teureren Filter aus Glasfaser-verstärktem Polyester.

    Auswahl der Pumpe

    Die Auswahlkriterien sind mannigfaltig. So lässt sich in der Regel sicherlich sagen, dass die größeren/ teureren
    Pumpen solider und laufruhiger sowie Service-freundlicher sind als billigere. Außerdem sind größere Pumpen
    sparsamer im Stromverbrauch pro m³ umgewälzten Wassers und somit trotz eines etwas höheren
    Anschaffungspreises in der Regel langfristig wirtschaftlicher als kleinere Pumpen.
    Schwimmbadpumpen sollten selbstansaugend sein und einen möglichst großen Vorfilter haben, besonders im
    Außenbereich.
    Die Pumpenleistung / Nennkapazität
    Sie bezieht sich auf einen Strömungswiderstand von 8m Wassersäule. Dieser Wert gibt den mittleren Widerstand
    an, dem die Pumpe ausgesetzt ist. Er setzt sich aus Einzelwiderständen zusammen, die durch die Reibung des
    Wassers in Rohrsystem und Fittingen (vor allem in den Winkeln) und durch den Höhenunterschied zwischen Pumpe
    und Wasseroberfläche entstehen.
    Achtung: Einige wenige Hersteller/Lieferanten machen ihre Pumpenkapazitäts-Angaben jedoch von einer hiervon
    abweichenden Wassersäule (6m, 4m bis herunter auf 0m), was dann zu falschen Rückschlüssen führen kann.
    Die Betriebszeit- und Größenberechnung der Pumpe
    Die Pumpe soll so ausgelegt sein und betrieben werden, dass sie das gesamte Schwimmbad-Wasservolumen
    täglich mindestens 1,5 mal umwälzt. Unter Berücksichtigung eines nicht zu hohen Stromverbrauchs sollte dies
    innerhalb von ca. 6 Stunden erreicht werden (Pumpe am besten morgens und abends jeweils 3 Stunden laufen
    lassen).
    Beispiel: Gesamt-Wasservolumen 42 m³ : 6 Stunden = benötigte Pumpen-Nennkapazität: ca. 7 m³/Std.
    Natürlich ist jedem Anwender freigestellt, die tägliche Umwälzung auszuweiten, z.B. auf die 2-fache Gesamtmenge.
    So kann z.B. erhöhter Schmutzeintrag längere Pumpenlaufzeit / größere Pumpen-/ Filterdimensionierungen
    bedingen.
    Zum Anschluss eines automatischen Bodensaugers an den Skimmer wird, je nach Saugertyp, eine Pumpenkapazität
    von 5 bis 8 m³/h benötigt. Der Einsatz einer Solaranlage erfordert ggfs. eine separate Pumpe.

    Rückspülung wichtig für die Wasserqualität

    Das verschmutzte, vom Schwimmbecken kommende Wasser durchströmt das Sandbett von oben nach unten. Die
    Schmutzpartikel werden an der Filteroberfläche und in den oberen Schichten des Sandbettes ausgeschieden.
    Durch die Verschmutzung des Filtersandes steigt der Filterwiderstand. Ist ein bestimmter Wert erreicht, muss
    “rückgespült“ werden. Dies geschieht mit Hilfe des Mehrwege-Ventils durch Umstellen von der Position “Filtern“ auf
    die Position “Rück-Spülen“.
    Wichtig: Bitte beim Rückspülen immer die Pumpe abstellen, um Schäden an der Anlage zu vermeiden.
    Die richtige Rückspülzeit hängt wesentlich vom Verschmutzungsgrad ab. Sie sollte i.d.R. ca. 3 Minuten betragen.
    Beim Rückspülen durchströmt das Wasser das Filterbett von unten nach oben. Das verschmutzte Rückspülwasser
    fließt in den Kanal.
    Wird nach dem Spülen sofort auf “Filtern“ gestellt, gelangen Schmutzteilchen, die sich noch im Filtersystem
    befinden, in das Schwimmbecken. Um auch diesen Restschmutz auszuschließen, sollte nach dem Spülen die
    Position “Nachspülen“ gewählt und 20 Sekunden nachgespült werden. Hier strömt das Wasser, wie bei der
    Position “Filtern“, von oben nach unten durch den Filter. Die noch vorhandenen Verunreinigungen gelangen jedoch
    in den Kanal. Man spricht hier vom “Ausscheiden des Erstfiltrats“. Positiver Nebeneffekt: Durch die Rückspülung
    wird das Filtermaterial wieder aufgelockert.
    Bei einer Filteranlage kommt es also nicht nur darauf an, wie gut sie die Schmutzpartikel aus dem Pool-Wasser
    herausfiltert – sondern auch darauf, wie gut sie diese Partikel bei der Rückspülung wieder abgibt. Falls der
    Rückspülvorgang nicht optimal verläuft, wird das Filtrationsergebnis nämlich von Mal zu Mal schlechter.
    Mindestens einmal pro Woche sollte man den Sandfilter rückspülen. Und außerdem immer dann, wenn Boden und
    Wände des Pools, entweder von Hand oder mithilfe eines Pool-Saugers, gereinigt wurden. Denn dieser Prozess
    wirbelt eine Menge Schmutz auf, der anschließend im Filter hängen bleibt.
    Filterkorb regelmäßig reinigen
    Die Elektromotoren rotieren mit fast 3000 Umdrehungen pro Minute. Da können Haare, Fasern oder anderer im
    Wasser mitgeführter Fremdstoffe verheerende Folgen haben. Deshalb verfügen die Pumpen über einen Siebkorb,
    der groben Schmutz zurückhält. Damit dieser Behälter nicht verstopft und in der Folge den Wasserstrom in der
    Pumpe behindert, sollte man ihn regelmäßig überprüfen und gegebenenfalls reinigen. Faustregel: Einmal pro
    Woche sollten Pool-Besitzer eine Sichtkontrolle machen, damit sie den richtigen Zeitpunkt für das Entleeren und
    Saubermachen nicht verpassen.

    Sechs-Wege-Ventile

    Standard sind heute die so genannten Sechs-Wege-Ventile. Über einen Griff stellt der Nutzer die gewünschte
    Betriebsart und damit auch die Fließrichtung des Wassers ein.
    Die Stellungen des 6-Wege-Ventils:
    Filtern: Das Schwimmbadwasser wird durch den Einlaufkopf von oben nach unten durch das Sandbett
    gefiltert und fließt durch das Filterkreuz zum Becken zurück.
    Rückspülen: Das Schwimmbadwasser spült durch das Filterkreuz von unten nach oben den Sand frei
    und leitet das verschmutze Wasser zum Kanalanschluss.
    Entleeren: Das Wasser läuft ohne Filterung vom Becken direkt zum Kanal (sinnvoll, wenn ein
    Bodenablauf vorhanden ist).
    Zirkulieren: Das Wasser läuft ohne Filterung direkt zum Becken zurück (z.B. für reinen Heizbetrieb).
    Geschlossen: Alle drei Anschlüsse: Pumpen, Becken und Kanal sind geschlossen.
    Nachspülen: Das Schwimmbadwasser fließt wie beim Filtern, jedoch anschließend zum Kanal, um das
    Filtersystem klarzuspülen.
    Bei einem 4-Wegeventil fehlen die Einstellungen: Entleeren und Zirkulieren.
    Mehrwege-Ventil nur bei abgeschalteter Pumpe
    betätigen!
    Das im Ventil integrierte Manometer zeigt den Druck an und gibt Aufschluss über die Fördermenge bzw.den Verschmutzungsgrad der Filteranlage.


  • Hilfe, mein Poolwasser ist grün! Kleiner Pannenhelfer für Poolbesitzer - 11-03-2012

    Das A und O der Poolwasserpflege ist der richtige pH-Wert

    Oftmals liegt die Ursache für ärgerlichen, zeitraubenden und letztlich Kosten verursachenden Aufwand in der
    unterlassenen Messung und Regulierung des Chlor- und pH-Wertes.
    Da der Chlorgehalt (0,3 – 0,6 mg/l) und der pH-Wert (7,0 – 7,4) in Abhängigkeit voneinander zu betrachten sind,
    müssen beide Werte im Interesse einer einwandfreien Wasserqualität regelmäßig überprüft werden, um ggfs.
    Korrekturmaßnahmen durchführen zu können.
    Ein korrekter pH-Wert im Bereich 7,0 – 7,4 ist die Grundlage aller Wasserpflegemaßnahmen. Wenn der pH-Wert
    außerhalb dieses Idealwertes liegt, funktionieren die weiteren Schritte der Wasseraufbereitung nicht richtig.
    pH-Wert zu niedrig
    - Abnahme der Desinfektionswirkung
    - Korrosionen an metall- und mörtelhaltigen Werkstoffen nehmen zu
    - Verursacht Geruchsbelästigung und Schleimhautreizungen
    - Verschlechterung der Flockung
    pH-Wert zu hoch
    - Abnahme der Desinfektion (beträgt z.B. der pH-Wert 7,8 statt 7,0 geht die Wirkung von Chlor um 40%
    zurück)
    - Hautunverträglichkeit und Augenreizung
    - Tendenz zur Kalkausfällung
    - Verschlechterung der Flockung
    - Begünstigt die Algenbildung
    Wassererwärmung durch Sonneneinstrahlung oder den Einsatz von Solarkollektoren erhöht den pH-Wert!
    Messen Sie niemals unmittelbar nach einer Chlorung den pH-Wert. Warten Sie mindestens 12 Stunden!

    Grünes Wasser, glitschige Wände, Algenansätze

    Algen sind pflanzliche Mikroorganismen. Die Gründe für Algenbefall sind vielfältig:
    Witterungsschwankungen, Sporen, die mit dem Staub in der Luft ins Wasser kommen oder starke
    Sonneneinwirkung.
    Algen vermehren sich rasch und überziehen Beckenwände, Treppen und Böden mit einem glitschigen Film.
    Spätestens jetzt muss dem Algenwachstum Einhalt geboten werden, da sich ansonsten innerhalb weniger Tage
    das Wasser total verfärben kann. Außerdem bilden Algen einen idealen Nährboden für Bakterien und
    Krankheitserreger.
    Algenbildung verhindert man durch Algizide (AlgenEx). Algizide wirken vorbeugend und funktionieren nur, wenn
    auch die richtige Menge an Algizid im Wasser ist.
    Sollte das Beckenwasser allerdings einmal umgekippt sein (grünes Wasser mit rutschigen, grünlichen, bräunlichen
    oder schwarzen Belegen), dann ist eine schnelle Bekämpfung mit Algizid zu spät. Dann hilft zur Abtötung der
    Algen nur noch eine starke Stoßchlorung.

    Wie funktioniert eine Stoßchlorung?

    - pH-Wert auf 7,0 – 7,4 einstellen
    - Algen mechanisch wegbürsten, wenn möglich absaugen
    - Sandfilter gründlich rückspülen (ca. 5 Minuten)
    - Bei laufender Umwälzung Stoßchlorung mit schnell löslichem Chlorprodukt durchführen
    - Flockungskartusche in den Skimmer legen -24 Stunden filtern
    - Sandfilter erneut rückspülen
    - Am nächsten Tag AlgenEx zugeben
    - Wasser mit Pool-Tester messen.
    Verwenden Sie zur Algenbekämpfung keine Kupfersalze wie z.B. Kupfersulfat. Diese Mittel sind zwar sehr effektiv
    aber hochgiftig. Sie können Verfärbungen der Haare hervorrufen. Auch eine Blaufärbung wird beobachtet und bei
    gemeinsamer Verwendung mit Chlor kann es zu grünschwarzen Ablagerungen an den Beckenwänden kommen.
    Verträglichkeit von Chlor und Sauerstoff bei einer Stoßchlorung
    - Feste Sauerstoffprodukte wie O²-Kombitabs und Chlor ergänzen sich gegenseitig positiv. Daher ist eine
    Stoßchlorung ohne Einschränkung möglich.
    - Aktivsauerstoff auf Basis von Wasserstoffperoxid und Chlor neutralisieren sich gegenseitig, heben sich
    also in Ihrer Wirkung auf. Deshalb muss bei beabsichtigtem Einsatz von Chlor sichergestellt sein, dass
    kein Aktivsauerstoff mehr im Wasser vorhanden ist. Kontrolle mit Testtabletten. Andernfalls bleibt der
    Chlorstoß wirkungslos.

    Verfärbtes Wasser - so wird es kristallklar

    Trübes, milchiges Wasser
    Problem I
    In jedes Schwimmbadwasser gelangen nicht nur sichtbare Verunreinigungen wie Haare, Schuppen, Kosmetika
    sondern auch solche, die für das Auge unsichtbar sind wie z.B. Bakterien, Keime, Körperfette und Harnstoffe.
    Diese Stoffe können meist auch hochwirksame Filteranlagen problemlos passieren und gelangen über die
    Einlassdüse wieder ins Wasser. Sollten diese Stoffe durch das vorhandene Chlor nicht abgebaut werden,
    empfiehlt sich der Einsatz von Flockungsmitteln. Diese Mittel vergrößern die Oberfläche der Trübstoffe, die
    dadurch filtrierfähig gemacht werden.
    Geflockt wird grundsätzlich nur in Schwimmbädern mit Sandfilter.
    Wasser ist milchig trüb. Aus den Einlaufdüsen kommt ein trüber Nebel
    Problem II
    Der pH-Wert des Wassers ist nicht richtig eingestellt, dadurch arbeitet die Filteranlage nicht optimal.
    Flockungsmittel, die sich bereits auf dem Filter abgeschieden haben und nicht durch Rückspülung wieder aus dem
    Filter entfernt wurden, werden bei einem pH-Wert von über 7,8 und einem pH-Wert von unter 6,5 wieder gelöst
    und gelangen als Nebel zurück ins Beckenwasser.
    pH-Wert auf 7,0 – 7,4 einstellen.
    Flockungsmittel zugeben und nach Umwälzung Pumpe abstellen und Flockungsmittel mit Verunreinigungen auf
    dem Boden absetzen lassen. Anschließend vorsichtig mit dem Bodensauger entfernen. Danach Umwälzung Tag
    und Nacht laufen lassen, bis Wasser wieder klar ist.
    Wasser ist milchig trüb. Rauhe Beckenwände. Stoßchlorung ohne Erfolg. Kein Flockungsmittel
    im Wasser
    Problem III
    Ausfällen der Karbonhärte des Wassers, d.h. der Kalkanteil des Wassers wird sichtbar. Dieses geschieht
    vorwiegend bei sehr hartem Wasser, verursacht durch einen zu hohen pH-Wert.
    pH-Wert einstellen und Flockungsmittel zusetzen. Filterpumpe Tag und Nacht laufen lassen bis das Wasser
    wieder klar ist.
    Kalkablagerungen an Boden und Wänden lassen sich nur bei vollständig entleertem Becken entfernen.
    Braunes und trübes Wasser
    Das Schwimmbecken wird mit eisenhaltigem Brunnen-, Pumpen- oder Hydrantenwasser befüllt und ist kristallklar.
    Nach der ersten Chlorung fängt das Eisen im Wasser an zu rosten.
    Folgende Verfärbungen weisen auf bestimmte Metalle im Wasser hin:
    Gelbgrün Eisen
    Türkisgrün Kupfer
    Schwarzbraun Mangan
    Brunnenwasser usw. hat fast immer einen zu niedrigen pH-Wert (bis zu pH 4,0). Daher pH-Wert auf 7,0 – 7,4
    anheben. Stoßchlorung durchführen. Zugabe eines Flockungsmittels und . Dauerfilterung (evtl. 2-4 Tage) und
    häufige Kontrolle des Filterdrucks und Rückspülen ist notwendig.
    Beim Auffüllen des Beckenwassers aufgrund von Wasserverlust nicht das selbe Wasser verwenden, da sich sonst
    die Probleme erneut einstellen.


  • So bekommen Sie einen warmen Swimmingpool - 16-02-2012

    Vor der Entscheidung kommt die Auswahl

    Zwischen drei verschiedenen Möglichkeiten der Schwimmbadbeheizung wird hauptsächlich unterschieden:
    dem Solarabsorber, der Wärmepumpe und dem Wärmetauscher. Der Wärmetauscher wird üblicherweise
    über die Hausheizung oder Elektroheizung betrieben, während Schwimmbad- oder Solarabsorber meist auf
    dem Dach angebracht werden und ebenso wie Wärmepumpen in der Regel ausschließlich für die Beheizung des
    Pools zuständig sind.

    1. Der Solarabsorber

    Die Kostenkalkulation spielt bei der Erwärmung des Badewassers eine große Rolle. Gerade in den
    Übergangszeiten im Frühling und Herbst fällt ein Großteil der Heizkosten an. Greift man auf die kostenlose
    Sonnenenergie zurück, so kann man hier deutlich sparen. Kein Wunder, dass Solarabsorber mittlerweile zu den
    meistverkauften Varianten der Schwimmbadbeheizung zählen. Installation und Handhabung sind einfach
    und die Anschaffung ist wirtschaftlich.
    Die Solarabsorber sind meist schwarz, haben daher einen besonders hohen Wirkungsgrad und amortisieren
    sich selbst für einen stärker beheizten Außenpool bereits nach weniger als fünf Jahren. Ein Freibad lässt sich
    mit Hilfe eines Solarabsorbers ohne weiteres von April bis September erwärmen.
    1.1. So funktioniert ein Solarabsorber
    Ein Wasserkreislauf führt das kalte Wasser mit Hilfe einer Pumpe aus dem Schwimmbad in die
    Absorberplatten. Je mehr Wasser die von der Sonne erwärmten Absorberplatten durchfließt, umso schneller
    lässt sich das Schwimmbecken erwärmen. Damit die Absorberplatten möglichst viel Sonnenenergie aufnehmen
    können, sind sie schwarz oder aber mit einer nicht reflektierenden Beschichtung versehen. Solarabsorber
    erzielen eine sehr hohe Wärmeausbeute und gehören deshalb zu den verlässlichsten Methoden der
    Schwimmbadbeheizung. Sie sind zudem relativ preiswert und lassen sich leicht installieren und bedienen.
    1.2. Wichtige Kriterien bei der Auswahl des geeigneten Absorbers
    Solarabsorber sollten unbedingt UV -beständig sein, eine hohe Hitzeresistenz aufweisen, einen möglichst
    hohen Absorbtionsgrad haben und zudem frostsicher sein. Dies sind die vier wichtigsten Punkte, auf die Sie bei
    der Auswahl achten sollten.
    Solarabsorber sind entweder
    a) flexible Solarmatten aus UV-beständigem Polypropylen, durch die dünne Schläuche führen. Sie sind als
    preiswerte Alternative für kleine Pools gedacht. Nicht frostfest, frostsichere Lagerung außerhalb der
    Saison notwendig
    b) Solarkollektor aus TPE (Thermoplastischer Elastomer) besteht aus einzelnen Röhrchen die fest
    miteinander
    verbunden sind. Beständig gegen chemische Einflüsse, unempfindlich bei Frost.
    c) OKU-Solarplatten aus HDPE (High Density Polyethylen) die vom Schwimmbadwasser vollständig
    durchströmt werden. Die Platten sind absolut frostsicher, chemikalienbeständig, begehbar und gegen
    Marderbisse geschützt. Auch geeignet für Salzwasser.
    Alle Ausführungen nutzen die Sonnenstrahlung direkt. Das Schwimmbadwasser wird in die Absorber gepumpt
    und erwärmt sich dort wie in einem Gartenschlauch, der in der Sonne liegt. Der Betrieb der Solarabsorber
    erfolgt über die vorhandene Pumpe, allerdings muss diese entsprechend dimensioniert sein. Die Absorber-
    Anlage kann aber auch mit einer separaten Pumpe betrieben werden.
    Absorberplatten sollten nicht nur widerstandsfähig von außen gegenüber Hitze, Kälte und starken
    Temperaturschwankungen sein, sondern auch innen den ständigen Durchfluss von aufbereitetem Badewasser
    möglichst lange unbeschadet verkraften. Das Badewasser enthält viele chemische Zusatzstoffe und
    Desinfektionsmittel, die das Material angreifen und durch Oxidation zu Schäden führen können.
    Bei der Auswahl des Absorbers sollte man aber auch Kriterien wie Handhabbarkeit bei der Entleerung,
    Stabilität und Wirkungsgrad berücksichtigen. Hier gibt es große Unterschiede. Die leichte und vollständige
    Entleerung des Absorbers ist sehr wichtig, zum einen, weil es sonst im Winter zu Frostschäden kommen
    könnte und zum anderen, weil zurückbleibendes Wasser verkeimen könnte und somit zu Verunreinigungen des
    Badewassers führen kann.

    1.3. Auslegung der Absorber
    Je nach Größe des Beckens benötigt man eine entsprechende Anzahl an Absorbern. Je günstiger der Absorber
    angebracht wird, umso höher ist die Wärmeausbeute. In der Regel geht man davon aus, dass der Absorber
    eine Wassertemperatur von 26 bis 30 Grad Celsius bereitstellen soll. Die Temperaturregelung übernimmt eine
    Differenztemperatursteuerung, die kontinuierlich die Temperatur des Absorbers mit der des Badewassers
    abgleicht.
    1.4. Die Ausrichtung der Absorber
    Am besten ist eine Ausrichtung der Absorber nach Süden. Da dies jedoch nicht immer möglich ist, muss der zu
    erzielende Wirkungsgrad je nach Lage und Neigung individuell errechnet werden.
    Solarabsorber lassen sich nicht nur auf Dächern, sondern auch auf Carports, auf dem Boden oder an Mauern
    anbringen. Die Rohrleitungen des Absorbers sollten so liegen, dass sie von unten nach oben durchströmt
    werden, damit eine komplette Entlüftung möglich ist. Luft im System kann zu Störgeräuschen und
    verringertem Wirkungsgrad führen.
    Wird das Schwimmbecken in den Wintermonaten stillgelegt, müssen die Absorber entleert werden.
    1.5. Wie hoch sind die Kosten für einen Solarabsorber?
    Berechnungsbeispiel: ein 8 mal 4 Meter großes Außenbecken mit einer durchschnittlichen Wassertiefe von
    1,50m, benötigt circa 45 Kubikmeter Wasser. Die Wasseroberfläche beträgt 32 m².
    Das Becken sollte über eine Abdeckung verfügen, die die Verdunstung und den Wärmeverlust deutlich
    verringert. Wenn die Absorber nach Süden ausgerichtet sind und mit einem Neigungsgrad von etwa 60 Grad
    angebracht wurden, benötigen Sie eine Absorberfläche von etwa 27 Quadratmetern. Pro Quadratmeter müssen
    Sie mit Kosten zwischen 50 und 90 Euro rechnen.
    Die Gesamtkosten ohne Montage für die Absorberfläche belaufen sich in diesem Beispiel auf etwa 2500 Euro
    Im Verhältnis zu den momentanen Heizölpreisen amortisieren sich die Absorber in weniger als drei Jahren.

    2. Die Luft-Wasser-Wärmepumpe

    Genau genommen ist die Wärmepumpe nichts anderes als ein Kühlschrank: gleiche Technik und umgekehrter
    Nutzen.
    Es wird nicht Lebensmitteln Wärme entzogen, um diese zu kühlen, sondern der Umgebung wird Wärme
    entzogen, um einen Raum oder das Wasser zu beheizen.
    Bei den Schwimmbad-Wärmepumpen handelt es sich meistens um Luft/Wasser-Wärmepumpen, die die
    eingesetzte elektrische Energie mit der Energie aus der Umwelt vervielfachen. Je wärmer die Außenluft ist,
    desto höher ist i.d.R. die in ihr erhaltene Feuchtigkeit und damit der Energiegehalt.
    Je mehr die Lufttemperatur abkühlt, um so mehr lässt auch die Leistung der Wärmepumpe nach, weil kalte
    Luft weniger Feuchte enthält und trockene Luft sehr energiearm ist. Das heißt aber im Umkehrschluss: In den
    Übergangswochen im Frühjahr und Herbst, wenn die Nachttemperaturen knapp unter Null sind und die
    Tagestemperaturen bei etwa 5 bis 10 Grad C liegen, kann man trotzdem den Pool über die Wärmepumpe
    beheizen.
    Aufgestellt werden sie in der Nähe des Schwimmbeckens. Gewisse Laufgeräusche lassen sich dabei nicht
    vermeiden. Deshalb sollten Wärmepumpen am besten in etwa einem Meter Distanz zu einer Hecke stehen, die
    schallisoliert. Vor einer Betonwand würde sich das Geräusch unangenehm verstärken und so eventuell sogar
    Nachbarn belästigen.

    3. Der Wärmetauscher

    Mit Hilfe eines Wärmetauschers lässt sich Ihr Pool direkt an Ihren Gas- oder Ölkessel beziehungsweise an Ihre
    Wärmepumpe im Haus anschließen. Der Wärmetauscher funktioniert folgendermaßen: Auf der einen Seite
    fließt warmes Wasser aus der Heizung in ihn hinein, auf der anderen Seite fließt das kalte Wasser aus dem
    Pool dagegen. Das warme Wasser gibt die Wärme ab und erwärmt somit das kalte Wasser.
    Ein Wärmetauscher fungiert als Zwischenglied zwischen den beiden Wasserkreisläufen aus dem Pool und dem
    Wasser der Zentralheizung.
    Es gibt so genannte Röhrenwärmetauscher und Plattenwärmetauscher.
    Heutzutage gilt die Beheizung eines Pools allein über einen Wärmetauscher als unwirtschaftlich. In
    Kombination mit einer Solaranlage lässt sich allerdings ein Großteil der Heizölkosten einsparen. Für ein 8 mal 4
    Meter großes Becken kalkuliert man mit einer Einsparung von über 1000 Litern Heizöl im Jahr, erfolgt die
    Beheizung zusätzlich über Solarabsorber oder Sonnenkollektoren.

    4. Die Solarfolie

    ist eine nach Schwimmbad-Maß gefertigte Luftpolsterfolie. Die Solarmatte besteht aus einem besonders
    haltbaren und UV- stabilisiertem Kunststoff, die Noppen der Solarmatten befinden sich unten - und die glatte
    Folie der Solarmatte oben - so schwimmt das ganze auf dem Wasser. Passend zu den Solarmatten gibt es
    verschiedene Aufrollvorrichtungen, die auf Böcken am Rand vom Schwimmbad angebracht werden. Per
    Handkurbel kann so die Solarmatte schnell aufgerollt werden.
    Zum Abdecken wird die Solarfolie dann einfach an einem Seil wieder über die Wasserfläche gezogen.
    Solarfolien schützen das Wasser vor Schmutz, verhindern Wärmeverluste und Verdunstungen. Aber sie sind
    nicht begehbar und bieten keinen Schutz gegen das Hineinfallen. Hierfür werden stabilere Schwimmbad
    Abdeckungen benötigt. Mit einer Solarfolie wird durchschnittlich ein zusätzlicher Wärmegewinn von 3 - 5° C
    erreicht.


    Für jeden Pool und Geldbeutel gibt es eine passende Lösung

    Ein Außenpool benötigt weitaus mehr Energie als ein Innenbecken in der Halle. Ursache ist der hohe
    Wärmverlust. Im Durchschnitt geht man davon aus, dass ein Außenschwimmbad bei einer Betriebszeit von
    April bis September in etwa 14.500 kWh benötigt, das entspricht im Vergleich ungefähr 1700 Liter Heizöl.
    Bei der Nutzung der Solarenergie kann man hier deutlich Kosten sparen. Gerade in der Übergangszeit im
    Frühjahr und Herbst muss das Poolwasser erwärmt werden. In diesen Zeiten fallen die Hauptkosten für die
    Schwimmbadbeheizung an. Solarabsorber sind hier die kostengünstigste Lösung. Sie nutzen die
    Sonnenenergie zum Nulltarif und gehören nicht nur in der Anschaffung zu den preiswertesten
    Beheizungsvarianten für das Schwimmbecken. Aufgrund ihres hohen Wirkungsgrades amortisieren sie sich
    schneller als andere Beheizungssysteme.
    Auf Dauer rechnet sich eine Solaranlage mit Solarabsorbern jedoch besser. Sie ist in der Anschaffung kostenmäßig
    vertretbar, verfügt über einen hohen Wirkungsgrad und ist daher auf längere Sicht die wirtschaftlichste Lösung
    zur Schwimmbadbeheizung. Wer langfristig denkt und rechnet, setzt daher unbedingt auf diese regenerative
    Beheizung, die sich die kostenlose Wärme der Sonne zunutze macht.
    Weiter senken können Sie die Kosten für die Beheizung des Badewassers mit der entsprechenden Abdeckung.
    Ob Solarfolie aus Luftpolsterfolie, Rollladenabdeckung oder sonstigen Varianten, allen ist eines gemeinsam: Sie
    verhindern nachweislich den Wärmeverlust. Nach jeder Benutzung sollte der Pool daher gut abgedeckt werden.
    Mit keiner anderen Methode können Sie besser Energie sparen. In Kombination mit einer Solaranlage ist dies
    die günstigste Methode, um das Wasser in Ihrem Schwimmbecken auf angenehme 28 bis 30 Grad zu erhitzen
    und um die Badesaison so lange wie möglich in den Herbst hinein zu verlängern.


  • Machen Sie Ihren Pool fit für den Sommer - 15-02-2012

    Am Anfang steht die Poolreinigung

    Wird das Wasser komplett gewechselt, beginnt der Frühjahrscheck mit einer gründlichen Reinigung der Beckenwände und des Bodens. Hierzu empfehlen wir Ihnen den Grundreiniger. Dies ist ein saurer Reiniger gegen Kalkablagerungen, Verkrustungen und Rostflecke.
    Ruß- und Fettverschmutzungen, die sich durch den Wasserspiegel am Beckenrand abgelagert haben, entfernen Sie ganz einfach mit dem alkalischen Beckenrandreiniger.

    Damit sich Ihr Schwimmbecken bei der Neubefüllung nicht in ein Schaumbad verwandelt, sollten Sie es nach der Reinigung gründlich ausspülen.

    Bitte verwenden Sie keinesfalls herkömmliche Haushaltsreiniger! Die Fremdstoffe, die dadurch ins Wasser gelangen, können zu Trübungen, Schaum oder Algenwachstum führen. Oberflächen wie z.B. Folien können dadurch angegriffen werden.

    Die Pooltechnik muss reibungslos laufen

    Kontrollieren Sie vor Inbetriebnahme, ob alle technischen Geräte wie Sandfilteranlage oder Pumpe einwandfrei funktionieren.
    Prüfen Sie den Filtersand auf seine Durchgängigkeit, da verklumpter Filtersand die Wasseraufbereitung stark beeinträchtigen kann. Filterbehälter öffnen (Filtersandoberfläche sollte frei von Schmutz sein) und mit Wasser ausfüllen (bis ca. 10 cm über den Filtersand). Filtersand an möglichst vielen Stellen mit dünnem, flexiblen Stab vorsichtig (am Boden befindet sich ein Verteilsystem) bis zum Boden durchstechen. Ist der Boden des Behälters an allen Stellen mit geringem Aufwand erreichbar, so ist das Filtermaterial in Ordnung; ist dies nicht der Fall, empfiehlt es sich, das Filtermaterial zu tauschen (aus hygienischen Gründen in jedem Fall alle 2 bis 3 Jahre).

    Schrauben Sie den Schauglasdeckel am Pumpenvorfilter ab, reinigen Sie den Filter und füllen danach die Pumpe mit Wasser. Bei Trockenlauf beschädigen Sie die Pumpe und diese wird undicht.

    Befüllen Sie nun Ihren Pool mit der vorgegebenen Wassermenge.

    Nachdem Sie den Sandfilter wieder in den Wasserkreislauf angeschlossen haben, stellen Sie das Mehrwege-Ventil auf “Nachspülen“ um den Filtersand zu waschen, bis sich reines Wasser im Schauglas befindet. (Vor jeder Betätigung des Mehrwegeventils ist die Pumpe unbedingt auszuschalten).
    Die Anlage ist nun betriebsbereit und Sie können das Mehrwegeventil auf “Filtern“ stellen.

    Stellen Sie den pH – Wert des Wassers auf 7,0 bis 7,4 ein.

     

    Die richtige Wasserpflege garantiert kristallklares Wasser

    Danach beginnen Sie mit der Grunddesinfektion bzw. Stoßchlorung
    Mit Schnell-Chlortabs/Chlorgranulat wird bei der Neubefüllung je 10 cbm Schwimmbadwasser ca. 80 - 100g zudosiert. Idealer Chlorwert 0,6 – 1,0.
    Auch beim Einsatz von Aktivsauerstoff oder O²-Tabs wird bei älterem Beckenwasser eine Stoßchlorung empfohlen.

    Während der Zeit der Inbetriebnahme die Filteranlage mindestens. 3 Tage durchgehend in Betrieb lassen.

    Danach können Sie mit der gewohnten Pflege Ihres Schwimmbadwassers fortfahren. Hierzu stehen Ihnen unsere Qualitätsprodukte in der gewohnten Auswahl zur Verfügung. Besuchen Sie unseren Online – Shop und profitieren Sie von unseren vorteilhaften Großgebinden!

    Wenn alles erledigt ist, kann man entspannt seinen Pool genießen!



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