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Die Krankmeldung wirkt fadenscheinig, doch Sie fürchten die rechtlichen Hürden einer Kündigung? Der Verdacht auf vorgetäuschte Arbeitsunfähigkeit ist eine heikle Lage für jeden Arbeitgeber. Unser Artikel zeigt Ihnen, wann Sie fristlos kündigen dürfen und wie Sie teure Formfehler vermeiden.
Das neue Zeugnis in den Händen – ohne offiziellen Briefkopf. Nach einem gerichtlichen Vergleich schickt die Firma nur ein weißes Blatt Papier ohne Logo. Nun steht ein Zwangsgeld von 1.000 Euro im Raum, weil der Arbeitgeber die Zustellung einer korrekten Fassung beweisen muss.
Monatelang zu Hause sitzen und trotzdem den vollen Lohn verlangen: Ein landwirtschaftlicher Betrieb verweigert dem entlassenen Fahrer die Nachzahlung wegen Annahmeverzugs, weil dieser angeblich jede neue Stelle ausschlug. Doch wie schwer wiegt ein lückenhaftes Bewerbungstagebuch, wenn eine frühere Gerichtsentscheidung dem Arbeitgeber die Beweisführung gegen den angeblich untätigen Kläger bereits abschneidet?
Die Schwerbehinderung im optionalen Upload versteckt, 149.500 Euro gefordert. Nun streitet das Arbeitsgericht Mannheim über die Entschädigung wegen einer Schwerbehinderung, während zugleich der Postbeleg für die Fristwahrung fehlt. Wie viel Sorgfalt müssen Bewerber im digitalen Portal walten lassen, damit der gesetzliche Schutzanspruch überhaupt wirksam geltend gemacht werden kann?
Der Zugriff auf den Kundenserver erfolgt Monate nach der Kündigung. Die Klage vor dem Landgericht Frankfurt soll diesen Datentransfer stoppen und hohen Schadenersatz fordern. Doch im Gerichtssaal stellt sich plötzlich die entscheidende Frage, ob für diesen Streit überhaupt die Zivilkammer oder doch die Arbeitsgerichtsbarkeit zuständig ist.
Ein Schreibtisch im Steuerbüro, jahrelanger Einsatz, dann die Kündigung. Auf der Internetseite wirbt der Chef mit großem Team, doch vor Gericht zählt plötzlich jede Kommastelle der Personalquote. Ob Marketing-Fotos den Kündigungsschutz eines Schwerbehinderten retten können, klärt nun das Arbeitsgericht Mannheim.
Kündigung am Ersten, Krankschreibung bis zum letzten Arbeitstag: Wer exakt für die Dauer der Kündigungsfrist erkrankt, sieht sich oft mit dem Vorwurf einer Gefälligkeitsbescheinigung konfrontiert. Doch ab wann reicht diese zeitliche Punktlandung aus, um den hohen Beweiswert eines ärztlichen Attests vor dem Arbeitsgericht rechtlich auszuhebeln?
Endlich die Abfindung kassieren, statt zurück auf das Dach: Ein Dachdeckergeselle fordert nach einer zurückgenommenen Kündigung die gerichtliche Auflösung seines Arbeitsverhältnisses gegen eine Abfindung. Vor dem Landesarbeitsgericht Rheinland-Pfalz entscheiden nun ein elektronisches Empfangsbekenntnis und tückische tarifliche Fristen über seinen Anspruch auf eine zusätzliche Inflationsausgleichsprämie.
Klinik insolvent, Abteilung dicht – der Name auf der Namensliste. Die Ärztin fordert nun statt der Entlassung eine Beförderung auf eine freie Stelle in einem anderen Fachbereich. Doch wiegt die tatsächliche Zuordnung zum Team schwerer als der rettende Karrieresprung zur Vermeidung der Arbeitslosigkeit?
Fließendes Arabisch, Studium beendet – doch am Ende folgt die Absage, während eine Konkurrentin ohne Hochschulabschluss den Posten in der Logistik erhält. Genügen gezielte Fragen zu Sprachkenntnissen und Religion im Auswahlgespräch vor dem Gremium bereits für eine finanzielle Entschädigung wegen Diskriminierung?
Eigener IT-Zugang, feste Schreibtische und Rechnungen mit Umsatzsteuer: Teilt ein Prozessoptimierer jahrelang die gesamte Infrastruktur mit der Belegschaft, verschwimmt die Grenze zum Angestellten. Es stellt sich die Frage, wie viel Freiheit trotz fachlicher Vorgaben und voller Integration für eine echte Selbstständigkeit bleiben muss.
Der neue Chef schaltet sich aus Übersee dazu, während die Belegschaftsvertreter des pfälzischen Automobilzulieferers bei dieser Personalie komplett übergangen wurden. Nun steht die brisante Frage im Raum, ob rein digitale Weisungsgewalt bereits als zustimmungspflichtige Einstellung gilt oder ob das Mitspracherecht an der Landesgrenze endet.
Zehn Prozent Inflationsausgleich bewilligt, das zusätzlich vereinbarte Extra-Prozent fehlt jedoch auf dem privaten Konto des ehemaligen Mitarbeiters eines großen Automobilzulieferers. Obwohl der Vertrag eine jährliche Steigerung garantiert, soll der massive Teuerungsausgleich die Anpassung der Betriebsrente nun vollständig ersetzen. Dürfen gesetzliche Wohltaten individuelle Ansprüche einfach schlucken?
Tausende Einsätze absolviert, doch die staatliche Prüfung fehlt, da die gesetzliche Frist zur notwendigen Nachqualifizierung für den Rettungsassistenten ungenutzt verstrichen ist. Wenn die staatliche Einsatzbefugnis plötzlich erlischt, muss das Landesarbeitsgericht klären, ob eine Änderungskündigung mit einer massiven und dauerhaften Gehaltskürzung rechtens ist.
200 Stunden lang Gräber gepflegt, doch im neuen Urteil taucht die mühsam erfüllte Bewährungsauflage beim Blick auf die Monate hinter Gittern plötzlich nirgendwo auf. Genügt es rechtlich, wenn das Gericht den Fleiß nur lobend erwähnt, oder muss jede Schicht die Haftzeit im entscheidenden Urteilstenor messbar verkürzen?
Koffer gepackt, Erholung geplant – plötzlich wird der Urlaub gestrichen, da hohe Krankenquoten im Betrieb für eine akute und unvorhersehbare Personalnot sorgen. Der schwerbehinderte Kläger vermutet eine Diskriminierung und fordert nun eine Entschädigung, doch kann ein massiver Personalengpass die gesetzliche Beweislastumkehr tatsächlich aushebeln?
Die E-Mail im Postfach bestätigt schwarz auf weiß die Gehaltserhöhung – doch am Monatsende landet kein einziger Euro zusätzlich auf dem Konto. Streitpunkt ist nun, ob die Nachricht im CC-Verteiler bereits rechtlich bindet oder ob der Arbeitgeber die Mail als bloße interne Planung abtun kann.
Zehntausend Euro Abfindung versprochen, doch auf dem Konto fehlen Tausende. Wer gegen Netto-Abzüge kämpft, muss vor dem Landesarbeitsgericht eine Hürde nehmen, die weit über das bloße Wiederholen alter Argumente hinausgeht. Wie detailliert muss man das vorangegangene Urteil zerpflücken, damit die Richter die Akte überhaupt ein zweites Mal öffnen?
Jahrelange Leitung im Pflegeheim, plötzlich Vorwurf der Untreue. Der Träger will die fristlose Kündigung erzwingen und fordert zudem hohen Schadensersatz von seiner langjährigen Mitarbeiterin. Doch können unbewiesene Verdachtsmomente und angebliche Minderleistungen ausreichen, um den Kündigungsschutz einer Einrichtungsleitung ohne vorherige Abmahnung zu Fall zu bringen?
Antike Fundstücke katalogisieren und plötzlich unter kriminellem Generalverdacht stehen: In einer archäologischen Landesbehörde führt ein vager Vorwurf zur sofortigen Kündigung, obwohl der Dienstherr entlastende Umstände offenbar ignorierte. Wie gründlich muss ein Arbeitgeber wirklich ermitteln, bevor er einen Mitarbeiter wegen eines bloßen Verdachts auf die Straße setzt?